Proton Huber Competition beendet Porsche Mobil 1 Supercup-Saison in Monza

Proton Huber Competition beendet Porsche Mobil 1 Supercup-Saison in Monza

Mit einem Punkteergebnis von Theo Oeverhaus endete in Monza die Porsche Mobil 1 Supercup-Saison von Proton Huber Competition.

Das Saisonfinale des Porsche Mobil 1 Supercups fand am 7. September auf dem Highspeedkurs im italienischen Monza statt. Proton Huber Competition setzte dabei vier Fahrzeuge ein, neben den Stammfahrern Theo Oeverhaus, Jaap van Lagen und Gus Burton ging der Österreicher Horst Felix Felbermayr an den Start, welcher bereits viel Erfahrung im Team hat.

In dem Rennen wurde Porsche-Junior Oeverhaus in heftige Zwei- und Mehrkämpfe verwickelt. Das Rennen beendete der Pilot aus Osnabrück, der auch zum Förderkader der ADAC Stiftung Sport gehört, auf dem sechsten Platz und konnte somit nochmals wichtige Punkte sammeln.

Der Wertungslauf begann für das Team aus dem bayrischen Hofkirchen mit einem herben Rückschlag. Nach einer unglücklichen Kettenreaktion verunfallten van Lagen und Felbermayr heftig in der Startrunde in der ersten Lesmo-Kurve. Beide überstanden den Unfall unverletzt. Bereits zuvor schied Gus Burton aus.

Somit endet für das bayrische Team eine teils schwierige Saison im traditionsreichen Markenpokal, die aber auch einige Highlights bereithielt. Theo Oeverhaus gewann den Saisonauftakt im italienischen Imola und fuhr anschließend aufs Podium im Fürstentum von Monaco. Über das Jahr hinweg sammelte er regelmäßig Punkte – wie zuletzt mit Platz sechs in Monza. Auch Teamkollege Jaap van Lagen trug mit starken Einzelergebnissen zur Teamleistung bei. Neben Trainingsbestzeiten verbuchte er beispielsweise einen Top-5-Erfolg bei seinem Heimspiel in Zandvoort.

Als bester Pilot von Proton Huber Competition beendete Theo Oeverhaus die Saison im Porsche Mobil 1 Supercup auf dem achten Tabellenrang. In der Teamwertung belegt der bayrische Rennstall den fünften Platz.

„Wir haben stark angefangen, vielleicht auch besser als wir und viele von uns erwartet haben. Im Laufe der Saison wurden wir vor viele Herausforderungen gestellt, aber haben nicht aufgegeben. Es war schön zu sehen, zum Ende der Saison wieder ein paar Highlights setzen zu können, auch wenn das Quäntchen Glück fürs ganz Perfekte gefehlt hat“, fasst Michael Dirsch, der das Porsche Mobil 1 Supercup-Programm bei Proton Huber Competition leitet, die Saison zusammen.

Bereits jetzt beginnen die Planungen für das Jahr 2026 in der Meisterschaft in Hofkirchen. Mit einem neuen Einsatzfahrzeug warten spannende Neuerungen auf die Teilnehmer. „Wir freuen uns aufs nächste Jahr, denn mit einem neuen Auto werden die Karten wieder komplett neu gemischt“, so Dirsch abschließend.