Proton Huber Competition mit zwei Siegen in Rookie-Wertung

Proton Huber Competition mit zwei Siegen in Rookie-Wertung

Proton Huber Competition-Pilot Joe Warhurst konnte am Sachsenring in beiden Rennen die Rookie-Wertung im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland gewinnen. Podestergebnis beim Michelin Le Mans Cup in Spa-Francorchamps.

Das sechste Rennwochenende im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland liegt hinter Proton Huber Competition. Auf dem traditionsreichen Sachsenring setzte das Team vier Porsche 911 GT3 Cup ein. Robert de Haan, Marvin Klein, Sacha Norden und Joe Warhurst steuerten die Boliden.

Robert de Haan reiste punktgleich mit dem Tabellenführer auf dem zweiten Meisterschaftsrang auf die Berg-und-Talbahn, erlebte aber ein schwieriges Rennwochenende. Im ersten Lauf hatte er mit Leistungsverlust zu kämpfen und beendete den Wertungslauf nach einem kleinen Fehler auf Rang fünf. Das Sonntagsrennen nahm er von der Pole-Position auf und bestimmte dieses bis in die vorletzte Runde. Dann erlitt der Niederländer einen Reifenschaden und fiel aus den Punkterängen zurück. Ein herber Rückschlag im Titelkampf! Marvin Klein schied am Samstag nach einer Kollision aus, fuhr am Sonntag auf Rang sechs solide Punkte ein.

Der britische Youngster Joe Warhurst wusste bei seinem Debüt auf dem technisch anspruchsvollen Kurs in der Nähe von Chemnitz zu überzeugen. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Sacha Norden pusht er sich zu immer besseren Leistungen und überzeugt damit im harten Teilnehmerfeld des traditionsreichen Markenpokals. Auf dem Sachsenring konnte er in beiden Rennen die Rookie-Wertung für sich entscheiden. Sacha Norden fuhr in den beiden Wertungsläufen auf die Positionen drei und zwei in der Subwertung.

„Wir sind mit einem guten Gefühl an den Sachsenring gereist, da uns und unseren Fahrern die Strecke liegt“, erläutert Michael Dirsch, der gemeinsam mit Ajla Vukovic das Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland-Programm von Proton Huber Competition leitet. „Unsere beiden Rookies Joe und Sacha machen uns viel Freude, da sie sich gegenseitig zu Bestleistungen pushen. Beide sind in den Qualifyings nahe an den Top 10 und dies wollen wir in diesem Jahr noch schaffen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass zehn Fahrer aus dem aktuellen Carrera Cup-Feld schon Rennen gewinnen konnten. Marvin zeigte eine solide Leistung und konnte mit seinen Aussagen entscheidend zur Entwicklung des Autos beitragen, leider ist am Sachsenring das Überholen schwierig, so dass er eine schwierige Ausgangslage nicht in bessere Ergebnisse umsetzen konnte, da sein Speed echt gut war. Robert hat am Sonntag gezeigt, was in ihm steckt und dass man ihn, trotz des ganzen Trubels um ihn herum, nicht abschreiben sollte. Jeder Mechaniker, Ingenieur und das gesamte Team pushen hart für den Erfolg. Mich freut es sehr, wie die gesamte Mannschaft zusammenhält. Am Samstag holte er trotz eines kleinen Fehlers wichtige Punkte. Sonntag bestimmte er das Rennen bis in die vorletzte Runde, ehe er den bitteren Reifenschaden erlitt, der schwierig zu verdauen ist. Aber wir geben nicht auf!“

Mit 34 Punkten Rückstand belegt Robert de Haan nach zwölf von 16 Rennen den zweiten Meisterschaftsrang im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Die Rookie-Wertung wird von Sacha Norden und Joe Warhurst bestimmt. Nur einen Punkt trennen an der Spitze die beiden Proton Huber Competition-Rookies. In der Teamwertung belegt der Rennstall den dritten Rang.

Parallel setzte die GT3-Abteilung des Rennstalls einen Porsche 911 GT3 R für die Iron Dames im Michelin Le Mans Cup im belgischen Spa-Francorchamps ein. Die ehemalige DTM-Pilotin Vaninca Ickx und die Spanierin Marta Garcia steuerten den Porsche. Auf dem weltberühmten Kurs fuhren die beiden Pilotinnen den dritten Rang ein und fuhren damit erstmals in dieser Saison auf das Podium.