Über uns
Huber Racing ist ein erfolgreiches Rennteam, das im Jahr 2016 von Christoph Huber gegründet wurde. Zuvor ging der begeisterte Motorsportfan aber bereits bei einer absoluten Porsche-Rennsportlegende in die „Lehre“: Walter Lechner. In dessen Team Lechner Racing agierte Christoph Huber seit 2010 in verschiedenen Führungspositionen und lernte so das Business des Motorsports auf Top-Niveau von der Pike auf. Sein Mentor Walter Lechner half auch im Jahr 2016, Hubers großen Traum vom eigenen Rennstall wahr werden zu lassen. Seitdem ist der Name Huber Racing aus den Porsche-Markenpokalen nicht mehr wegzudenken. Viele heutige Stars reiften hier zur Weltklasse, darunter Michael Ammermüller und Dennis Olsen. Seit der Teamgründung konnte Huber Racing in den verschiedenen Rennserien unzählige Podesterfolge, Siege sowie Titel einfahren. So wurde Huber Racing in den letzten Jahren eine der dominierenden Mannschaften im Porsche Carrera Cup Deutschland.
Sowohl im Jahr 2020 mit Larry ten Voorde als auch in der Saison 2022 mit Laurin Heinrich sicherte sich der Rennstall den Fahrertitel im deutschen Markenpokal. Aber auch im Porsche Mobil 1 Supercup war das Team sehr erfolgreich: So krönte sich Laurin Heinrich in der Saison 2021 zum Rookie-Champion und verpasste ein Jahr später nur knapp den Meistertitel.
Die Saison 2022 zählt dennoch zu den Highlights in der Teamgeschichte. Neben den Erfolgen in den Porsche-Markenpokalen lieferte das Team auch in weiteren Rennserien beeindruckende Leistungen ab. So konnte sich die Mannschaft über den Titel in der Porsche Sprint Challenge Benelux freuen. Ein erster Auftritt in der GT3-Kategorie bei den 24 Stunden von Barcelona endete für Huber Racing mit dem dritten Rang in der Pro-Am-Wertung sowie einem viel beachteten fünften Gesamtrang. Weitere überragende Leistungen wie der Sieg im 6-Stunden-Rennen in Abu Dhabi in der Cup-Klasse sowie der Gesamtsieg im Support-Rennen der 24 Stunden von Le Mans rundeten die Saison ab. 2023 startete Huber Racing erstmals im ADAC GT Masters und das gleich erfolgreich: Beim Auftakt triumphierten Tim Zimmermann und Jaxon Evans und legten damit den Grundstein für eine Top-3-Platzierung in der Gesamtwertung. Im Porsche Mobil 1 Supercup feierte Huber Racing Podiumsplätze in Spielberg und Monza, während drei weitere dritte Plätze am Nürburgring und Hockenheimring die starke Saison im Porsche Carrera Cup Deutschland abrundeten. Bei den 24 Stunden von Spa fuhr das Team auf Platz vier im Silver Cup.
Mit Beginn der Saison 2024 folgte dann der nächste Schritt in der Teamgeschichte: Huber Racing und Proton Competition schlossen sich in einem Joint Venture zu Proton Huber Competition zusammen und gingen sowohl im Porsche Mobil 1 Supercup als auch im Porsche Carrera Cup Deutschland an den Start. Mit Larry ten Voorde verlief die Porsche Carrera Cup Deutschland-Saison besonders erfolgreich und sowohl in der Fahrer- als auch der Teamwertung krönte sich der Rennstall zum Champion. Beim 24-Stunden-Rennen in Dubai erreichte das Team zudem einen bemerkenswerten zweiten Platz.
Nach dieser erfolgreichen Saison und mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze traf der Teamgründer eine Entscheidung: Christoph Huber zog sich im August 2025 aus dem operativen Geschäft zurück. Die Leitung übernahm Christian Ried, Teamchef von Proton Competition, der seit 2024 in die Mannschaft involviert ist.